Savuti ist vor allem bekannt für die Vielzahl von Raubtieren, besonders aber für seine Löwen. Sie schließen sich manchmal zu so großen Rudeln zusammen, dass sie Elefanten erlegen können. Auch die Tüpfelhyäenen, die im ständigen Clinch mit den Löwen liegen, sind berühmt-berüchtigt.

Der Fluss, der auf einmal wieder floss

1979/80 trocknete der Savuti aus. Wer vor 20 Jahren dort auf Safari ging, sah eine trockene, harsche Landschaft, die von unzähligen Tieren durchstreift wurde. 2008 änderte sich die Region dramatisch. Der auf Jahrzehnte ausgetrocknete Savuti begann wieder Wasser zu führen, überschwemmte weite Ebenen und hat neue Lagunen und Wasserwelten gebildet. Nilpferde, die in der Gegen lange nicht anzutreffen waren, können jetzt wieder beobachtet werden.

Warum der Fluss nach Jahren der Trockenheit wieder Wasser führt, ist nicht abschließend geklärt. Sind es plattentektonische Verschiebungen, verstärkte Regenfälle? Fest steht nur, dass der Fluss periodisch austrocknet und dann wieder Wasser führt.

Verhaltensänderungen der Tiere

Der Reisende wird heute eine Region voller Leben sehen. Doch mehren sich die Anzeichen, dass der Fluss wieder austrocknen könnte. Fantastische Verhaltensänderungen sind zu beobachten: Die Tiere stellen sich auf die Veränderungen der Natur ein. Leoparden werden zu „Fischern“ – sie graben aus dem schlammigen Flussbett Fische aus und nehmen sie zum Fressen mit auf Bäume, wie sie es sonst mit Impalas getan hätten.