Doch ist der Alltag der Samburu eine Lebensform im Umbruch, nicht zuletzt auf Grund der Bestrebungen der Regierung, sie sesshaft zu machen. So führen die Menschen ein Leben zwischen Tradition und Moderne, zwischen Manyattas und festen Häusern, zwischen dem Nomadenleben und der Arbeit in der Stadt. Interessante Einblicke in den Alltag gewinnt man beim behutsamen Besuch eines „Cultural Villages“, vor allem aber durch Gespräche mit den Mitarbeitern von Camps und Lodges, die oft aus den Dörfern der Umgebung stammen. In der Region ist ein großes Areal durch drei aneinander grenzende Reservate geschützt: Samburu, Shaba und Buffalo Springs.

Samburu National Reserve

Der Samburu lässt den Traum vom wilden, unberührten Afrika wahr werden. Weite Savannen mit gelbem Gras wechseln sich mit Dornensavannen ab. Durch das Gebüsch ziehen große Elefantenherden gen Fluss, in die höchsten Wipfel der Akazien recken sich Netzgiraffen, um ein grünes Blättchen zu erhaschen, unter kleinen Sträuchern stehen die markant gestreiften Grevy-Zebras schattensuchend in der Mittagshitze. Giraffen und Zebras sind zwei der „Special Big Five“, der Tiere, die man nur hier finden kann. Zu Ihnen gehören außerdem das Beira-Oryx, das man in großen Gruppen antreffen kann, der Masai-Strauß und die Gerenuks mit ihren zarten Gesichtern und riesigen Segelohren.

Shaba National Reserve

Shaba beeindruckt durch die abwechslungsreiche Landschaft. Karge Lavafelder, liebliche Flusslandschaften und baumbestandene Hügel wechseln sich ab. Der Shaba ist vor allem durch die legendäre Tierforscherin Joy Adams bekannt, die hier an Geparden forschte und auswilderte. Ihr ursprüngliches Camp ist heute das exklusive Safaricamp „Joy’s Camp“ von Cheli & Peacock.

Eine Reise in den Norden ist eine wunderbare Ergänzung zu einer Safari im grünen, sehr viel lieblicheren Masai Mara Reservat. Nur wenige Gäste finden den Weg in diese abgelegene Region und garantieren so ein außergewöhnliches und ungestörtes Tiererlebnis.