Die Malediven – traumhafte Inseln, die sich vor der Südküste Indiens erstrecken, ziehen Wellness- und Badeurlauber, die an schneeweißen, palmengesäumten Stränden relaxen wollen, reihenweise in den Bann. Das Malediven Wetter ist das ganze Jahr über reizvoll, jedoch sorgen Monsune vor allem in den Sommermonaten für kurze, aber häufige Regenfälle. Mit ein paar Tipps können die Regenperioden geschickt umgangen und fantastische Ferientage genossen werden, die bleibende Eindrücke hinterlassen.

Wo liegen die Malediven?

Die Malediven umfassen 1.196 Inseln und Atolle, die sich auf einer Länge von 871 Kilometern, südlich des indischen Kontinents, ausdehnen. 26 Atolle sind Heimat von 19 Inselgruppen, die mit wunderschönen Korallenriffen und sagenhaften Tauchspots gesegnet sind. Lediglich 220 Malediven Inseln, von denen 87 ausschließlich touristisch genutzt werden, sind von Einheimischen bewohnt. Da die Malediven nur einen Meter über dem Meeresspiegel liegen, können Stürme und der stetig ansteigende Meeresspiegel den Trauminseln leicht zusetzen. Trotz alledem zählen die Malediven, deren Tropenparadiese und Strände unverwechselbare Impressionen hinterlassen, zu den begehrtesten Destinationen weltweit.


Zu den bekanntesten Atollen gehören Ari, Baa, Nilandhe, Huvadhu und Raa, die durch das Nord-Malé-Atoll und das Süd-Malé-Atoll ergänzt werden. Das Nord- und Süd-Malé-Atoll, die sich jeweils auf einer Fläche von rund 1.570 und 535 Quadratkilometern ausdehnen, sind durch den Vaadhoo-Kanal voneinander getrennt. Malé, mit über 92.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Insel der Malediven, gilt als wirtschaftliches und touristisches Zentrum.

Ein typisches Erscheinungsbild der Malediven Inseln sind die hölzernen Stelzenbungalows, die vom seichten, kristallklaren Ozean, der zum Schwimmen, Surfen und Tauchen verführt, umspült werden. In den einsamen Buchten von Dhiffushi, Faru, Meeru, Fihalhohi und Embudu finden Feriengäste die ersehnte Ruhe, die sie sich auf den Malediven erträumen. Angenehm warme Luft- und Wassertemperaturen laden das ganze Jahr über zu einem unvergesslichen Malediven Reise ein, der mit Wassersport und Wellness gespickt ist. Das Malediven Klima wird vom Nordost- und Südwest-Monsun bestimmt, die teils für sonnige und regnerische Tage auf den nördlichen und südlichen Inseln sorgen.

Beste Reisezeit für die Malediven

Wann ist die beste Reisezeit für die Malediven?

Wasser- und Lufttemperaturen sind das ganze Jahr über konstant, sodass einem Urlaub auf den Malediven nichts im Wege steht. Die optimale Reisezeit für die Malediven ist jedoch von den Vorlieben enthusiastischer Urlauber abhängig, die ihre Ferien entweder zum Relaxen und Tauchen oder zum Surfen nutzen wollen. Die Temperaturen erreichen bis zu 30 Grad Celsius, während die Luftfeuchtigkeit bei durchschnittlich 75 Prozent liegt.


Als beste Reisezeit für die Malediven gelten die Monate Oktober bis April, weil in dieser Periode kaum Regen fällt und der Ozean besonders ruhig und klar ist. Das Malediven Klima ist für Urlaubsgäste, die im Schatten einer Palme entspannen, Inselshopping-Touren unternehmen, schnorcheln und tauchen wollen, perfekt. Die südlichen Inseln der Malediven, die für Badeurlauber und Unterwassersportler herrlichstes Wetter und beste Sichtbedingungen bieten, zählen zu den meistbesuchten Destinationen. Für das freundliche und sonnenreiche Wetter sind im Übrigen die Winde des Nordost-Monsuns verantwortlich, der die Malediven in diesem Halbjahr beherrscht.


Ab Mai wird der Südwest-Monsun aktiv, der das Wetter auf den Malediven von Mai bis Oktober bestimmt. Surfer sehen die Nebensaison als optimale Reisezeit für die Malediven, weil sie die idealen Windbedingungen, die während des Südwest-Monsuns überwiegen, für sich nutzen können. Neben kräftigen Winden werden die Inseln der Malediven von andauernden Regenfällen heimgesucht, die hohe Niederschlagsmengen mit sich bringen. Zwar sind die Sichtbedingungen unter Wasser etwas eingeschränkt, jedoch kommen in der Regenzeit der Malediven auch viele tauchbegeisterte Urlauber auf die Inseln, um anmutige Mantas und riesige Walhaie zu beobachten, die scheinbar schwerelos durch das Wasser gleiten.

Was ist eigentlich ein Monsun?

Monsune sind beständige und halbjährlich wechselnde Winde, die vorwiegend den südostasiatischen Großraum bestimmen. Der indische Monsun wird durch die Gebirgsregion Tibets beeinflusst, weshalb die Windverhältnisse sich halbjährig umkehren. Der Winter-Monsun, der sogenannte Nordost-Monsun, der von Oktober bis April für fantastisches Wetter auf den Malediven sorgt, wird auch gerne als Trockenzeit bezeichnet, weil er sich durch äußerst regenarme Monate und durch schwache Winde auszeichnet.


Ab Mai kehren die Windverhältnisse sich um, weshalb der Sommer-Monsun, der Südwest-Monsun, einsetzt. Die feuchten Luftmassen sorgen in dieser Periode für eine längere Regenzeit auf den Malediven, die mit einer hohen Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent einhergeht.

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Das Jahresklima der Malediven

Das Klima auf dem Malediven ist das ganze Jahr über angenehm. Temperaturen von 29 bis 33 Grad Celsius und sieben bis neun Sonnenstunden täglich schaffen eine Wohlfühlatmosphäre, die Erholungssuchende sich erträumen. Wohltuende Sonnenstrahlen, die nicht nur die Haut kitzeln, sondern das Wasser auf angenehme 29 Grad Celsius erwärmen, sind auf den Malediven keine Seltenheit.


Laut Klimatabelle der Malediven ist es in den Monaten März bis Juni, wenn das Thermometer auf bis zu 33 Grad Celsius ansteigt, am wärmsten. Nachts sinken die Werte kaum unter 26 Grad Celsius, sodass Feriengäste den Abend geruhsam ausklingen und einen erholsamen Strandspaziergang genießen können. Leider fällt in dieser Zeit auch der meiste Regen, weshalb Badeurlauber die Winterperiode als beste Reisezeit auswählen. Die aufkommenden Winde, die in der Regenzeit der Malediven das Wetter bestimmen, stören bei den tropischen Klimaverhältnissen kaum, sodass Kite- und Windsurfer hundertprozentig ihren Spaß haben. In dieser Jahreszeit ist der Indische Ozean aufgewühlt und mit Algen angereichert, die für schlechtere Sichtbedingungen sorgen. Echte Unterwasserfans, die den widrigen Bedingungen trotzen, haben jedoch die einmalige Chance, großen Meeressäugern zu begegnen. In den Wintermonaten sind die Wasser- und Lufttemperaturen nur unwesentlich kühler, sodass Wellness- und Badeurlauber die Gelegenheit nutzen, um bei 30 Grad Celsius am Strand zu entspannen und im 27 Grad warmen Ozean zu baden.


Erfahrungsberichte der letzten beiden Jahre bestätigen, dass das Wetter der sich nicht pauschalisieren lässt, weil die Inseln auch in der Winterperiode von Regenfällen heimgesucht wurden, die bei vielen Besuchern für eine schlechtere Urlaubsstimmung sorgten. Einige Touristen bezeugten, dass die Regenzeit in den Sommermonaten längst nicht so anhaltend war, sondern eher sporadisch in den Nachtmittagsstunden auftrat. Die starken Wassermassen, die über die Landschaft hereinbrachen, wurden zeitweilig durch Gewitter begleitet, jedoch blieben gewaltige Stürme, wie man sie in Indonesien oder Thailand kennt, bislang aus.