Massig sind sie, mit einem Gewicht von 500 – 3.600 kg und einer Schulterhöhe von 1,2 – 1,8 m und dem markanten Horn. Sie leben meist als Einzelgänger oder in kleinen Herden, schlafen tagsüber und gehen nachts auf Nahrungssuche. Übrigens sind sie Vegetarier.

Bedrohung des Nashorns durch den Menschen

Für den Menschen ist das Nashorn als Nahrungs- oder „Rohstofflieferant“ nicht relevant. Es kann nicht domestiziert werden, hat nur wenige Nachkommen und wächst nur sehr langsam. Nichtsdestotrotz gehören die Tiere zur den gefährdeten Arten, denn vor allem in Asien besteht eine große Nachfrage nach dem Horn. Im Jemen wird es traditionell für Griffe des Jambia-Dolches verwendet, in Ostasien werden dem pulverisierten Horn heilende oder aphrodisierende Kräfte zugesagt. Doch zeigen die wenigen Studien, die durchgeführt wurden, dass die Mittelchen nicht wirksam sind.

Horrende Summen werden für ein Kilo Horn gezahlt – oft doppelt so viel wie für ein Kilo Gold, was zu einem drastischen Anstieg der Wilderei im südlichen Afrika geführt hat. In Südafrika wurden im Jahr 2013 fast 800 Nashörner von Wilderern getötet, was etwa 3 % der Population entspricht.

Schutz des Nashorns durch den Menschen

Auf der anderen Seite sind viele Initiativen zum Schutz der Nashörner zu verzeichnen.

In Südafrika trifft man immer wieder auf Autos mit einem roten Horn auf der Kühlerhaube – nur einer der Aktionen um z.B. am Rhinose Days Geld für die Rhinose Foundation zu sammeln. (Nähere Informationen unter Rhinose Day)

In Namibia wurde bereits 1982 der „Save the Rhino Trust“ gegründet, der sich dem Schutz des Black Rhinos verschrieben hat. Wer diese seltenen Tiere beobachten möchte, sollte ein paar Tage auf Safari im Desert Rhino Camp von Wilderness Safari gehen, das in Zusammenarbeit mit dem Trust geführt wird. (Nähere Informationen unter Save The Rhino)